Mind Mapping oder lieber iMapping?

Geschrieben von Heiko Haller am in deutsch, Kreativität, Persönliches Wissensmanagement

Mind Maps

Mind Maps sind eine Methode zum visuellen Darstellen von Ideen. Sie wurde in den 1970er Jahren von Tony Buzan entwickelt und basiert darauf, Ideen in einer baumartigen Struktur von innen nach außen verzweigt aufzumalen. Das sieht dann z.B. so aus:

Mind Map, die die Verwendung von Mind Maps erklärt.

Eine Mind Map über Mind Maps

Mind Mapping als Kreativitätstechnik

Insbesondere zum Brainstormen haben sich Mind Maps bewährt, da sie es erlauben, schnell und unkompliziert Ideen grafisch zu notieren. Dabei schreibt oder malt man zunächst das Kernthema in die Mitte und malt von dort aus nach außen gehende Zweige mit den ersten Ideen, die einem dazu einfallen. Fallen einem zu einer bereits aufgezeichneten Idee weitere Ideen ein, so fügt man sie den Hauptästen als Unteräste hinzu.

Mind Mapping Software

Während die Mind Mapping Methode ursprünglich für Papier und Buntstifte erfunden wurde, gibt es heute eine ganze Reihe gut ausgereifter Mind Mapping Tools. Das Verwenden von Software Programmen für Mind Maps hat den Vorteil, dass die Maps während des Erstellens immer wieder umgestaltet werden können, etwa um das Thema neu zu ordnen oder um doch mehr Details an einer Stelle unterzubringen, als ursprünglich erwartet.

Schwachpunkte von Mind Maps

So praktisch sie auch in vielen Fällen sind, haben Mind Maps doch zwei entscheidende Nachteile, die vielen Mind-Mappern immer wieder in die Quere kommen:

Unübersichtlicher Ausschnitt einer großen Mind Map.

Ausschnitt (ca. 85 Äste) einer größeren Mind Map mit ca. 120 Ästen.

  1. Keine Querverbindungen: Die Baum-Struktur erlaubt zwar ein einfaches hierarchisches Ordnen der Inhalte, aber Querverbindungen, wie sie oft inhaltlich gegeben sind, lassen sich in Mind Maps nur schwer abbilden, ohne dass es schnell chaotisch wirkt.Ausschnitt mit 61 Unterästen aus einer großen Mind Map mit ca 12 Ästen.
  2. Keine großen Maps: Wer das Mindmappen intensiv betreibt, vor allem mit Software, hat es schnell mit Größen zu tun, für die die Methode nicht ausgelegt ist. Bei Mind Maps mit 100 Ästen oder mehr geht die schöne Art der baumartigen Übersicht meist verloren – siehe Beispiel:

iMapping

Eine iMap über iMapping – Ausschnitt

Eine iMap über iMapping – (Ausschnitt mit ca 90 Kärtchen) Klicken für einen größeren Ausschnitt …

Eine neuere Alternative zum Mind Mapping, bietet das iMapping. Auch die iMapping Methode geht auf den Grundgedanken der hierarchischen Visualisierung zurück. Allerdings wird die Ordnung hier anders erreicht: durch Verschachtelte Kärtchen statt verzweigte Äste. Das löst die beiden Schwächen von Mind Maps auf einmal:
1) Querverbindungen werden durch Pfeile zwischen den Kästchen dargestellt. Da es keine Äste gibt, stehen die Pfeile auch nicht visuell mit diesen in Konkurrenz.

2) Durch das Verschachtelungsprinzip können iMaps beliebig groß werden. Das iMapping Tool bietet eine großartige Zoomfunktion, die es erlaubt, flüssig in die Tiefe zu zoomen, und so immer neuen Platz für weitere Details zu erschließen. So kann das dann aussehen

Fazit

Wer mit den beiden Einschränkungen von Mind Maps kein Problem hat, ist mit den gängigen Mind-Map Tools gut bedient. Hier eine Auswahl:

  • MindManager: Marktführer, 350€.
  • FreeMind: open source, gewöhnungsbedürftig, verbreitet, kostenlos.
  • Mindmeister: webbasiert, kollaborativ. Bis zu drei Maps sind kostenlos, dann monatliche Gebühren.
  • iMindMap: vielseitig, schöne kreative Maps, ab 80€.
  • XMind: aufgeräumt, 90€, kostenlose Version verfügbar.

Wer aber gerne große Maps macht oder mit vernetzten Themen zu tun hat, kann hier das iMapping Tool kostenlos herunterladen. Wem die 300 Kärtchen pro iMap der kostenlosen Version nicht genug sind, bekommt hier die Vollversion.

Notizen verwalten mit iMapping

Geschrieben von Chris Baisch am in deutsch, Persönliches Wissensmanagement

Notizen verwalten, egal ob privat oder geschäftlich, wird leichter und übersichtlicher mit ein paar einfachen Tipps und Methoden. Ziel dabei ist es, ein eigenes Notizmanagement zu entwickeln. Der beste Weg dorthin ist Learning by Doing: Probieren Sie am besten mehrere Methoden aus um ihren persönlichen Favoriten zu finden.

Elemente dabei sind die Verwendung von Schlagwörtern, einer Notizbuch-Struktur, die richtige Formulierung, eine Visualisierung sowie die Vernetzung der Notizen.

office-1209640_1920Schlagwörter nutzen

Ein Schlagwort ist ein Suchbegriff, ein Wort, das der inhaltlichen Erschließung dient.
Beispielsweise werden Bücher nach Schlagwörtern in Regalen sortiert. Ein Buch über “Wissensmanagement” kann dann im Regal “Selbstmanagement” im Fach “Wissen” untergebracht sein.

Schlagwörter können für allen möglichen Themen gefunden werden und dienen der Ordnung, Strukturierung und Gruppierung von Inhalten. Für die Wiederfindbarkeit von Notizen sind Schlagwörter ein hervorragendes mittel.

Da im Laufe der Zeit immer mehr Schlagwörter dazu kommen werden, ist ein Schlagwortverzeichnis sinnvoll. Im Verzeichnis können Sie das Schlagwort selbst und eine kurze Beschreibung, ab besten in Tabellenform, festhalten. Dies sorgt für einheitliche Verwendung und erhöht zudem die Wiederfindbarkeit von Notizen. Auch Schlagwort Gruppen sind denkbar wie die Beispiele zeigen:

  • Orte: Karlsruhe, Berlin, Paris
  • Phasen: Entwicklung, Planung, Durchführung
  • Priorität: aktuell, unwichtig, wichtig
  • Abteilungen oder Funktionen: CEO, Personalabteilung, Vertrieb
  • Prozesse: Input, Output, Information
  • Art der Information: Software, Dokument, Zertifikat
  • Beratung: Unternehmen x, Unternehmen y, Unternehmen z
  • Datum: 2015, 2016, Frühjahr, Winter, Sommersemester
  • Personengruppen: Privat, Familie, Beruf

Formulierung

Ziel einer Notiz ist es Informationen schnell festzuhalten. Diese Information soll aber ebenso schnell wieder aufgenommen werden. Der richtigen Formulierung kommt daher eine besondere Bedeutung zu. So sind ganze Sätze nur in Ausnahmefällen empfehlenswert.

Struktur

Sollten Schlagwörter zu unübersichtlich werden, bietet es sich an eine Überstruktur zu bilden. So kann nach Unternehmen, Kunden oder Länder strukturiert werden und so mehr Übersichtlichkeit erreicht werden.

Ordnung muss sein

Die eigenen Notizen wollen verwaltet werden. Überflüssige Notizen müssen gelöscht werden, Duplikate sollten vermieden werden und alte oder erledigte Informationen gehören ebenfalls beseitigt. Es gilt das Prinzip „weniger ist mehr“. Das Notizmanagement sollte ein lebendiges Gebilde immer neuer und sich verändernder Informationen sein, die dank ein paar einfachen Regeln immer übersichtlich und strukturiert sind.

Die meisten Menschen nutzen nur Worte für Ihre Notizen. Doch Bilder oder Skizzen sagen oft mehr aus und komplexe Sachverhalte lassen sich übersichtlicher darstellen. Es ist auch wissenschaftlich erwiesen, dass die meisten Menschen sich Bilder besser einprägen können und komplexe sachverhalte schneller aufgenommen werden durch visuelle mittel.

Farben

Der gezielte Einsatz von Farben kann zu dem ein weiteres Ordnungskriterium sein oder wichtige Notizen hervorheben. Rot kann für wichtige Notizen verwendet werden. Erledigte Notizen in grün und Notizen an denen Sie noch arbeit können Sie blau markieren. So sehen Sie auf einen Blick, was wichtig ist.

Die Pinnwand

Wo Sie Ihre Notizen ablegen, ist Ihnen überlassen, doch es gibt einige bewährte Methoden. Wenn Sie der Traditionalist sind, empfiehlt sich eine kleine Kiste für Karteikarten oder eine Kork-Pinnwand. Wenn Sie Ihre Notizen gerne am PC bearbeiten und speichern möchten, empfiehlt sich ein entsprechendes Programm. Das iMapping Tool ist für Ihre Notizverwaltung bestens geeignet, da es alle notwendigen Funktionen für Übersicht, Struktur und die Suche bietet.

10 Tipps für besseres Brainstorming

Geschrieben von Chris Baisch am in deutsch, Kreativität

Um kreative Lösungen zu finden oder einfach Ideen zu sammeln ist Brainstorming eine bekannte Methode. Doch richtiges Brainstorming ist manchmal schwerer als gedacht. Vor allem Brainstorming in der Gruppe stellt besondere Anforderungen an die Teilnehmer. Es kommt auf die richtigen Methoden und Tools an, um das Brainstorming optimal zu gestalten und Erfolge zu erzielen. Mit den folgenden Tipps schaffen Sie es effektiver, strukturierter und kreativer, Ihre Ideen zu sammeln und umzusetzen.

Das richtige Team ist entscheidend

Brainstorming lebt von unterschiedlichen Ansichten, Denkweisen und Ideen. Diese können durch die Auswahl des richtigen Teams gefördert werden. Will man kreative Lösungen mit neuen Ansätzen ist es ratsam ein möglichst heterogenes Team zusammenzustellen, das macht das Brainstorming effektiver. Je unterschiedlicher die Leute sind, mit denen Sie gemeinsam brainstormen, desto besser. Ein Mix aus unterschiedlichem Alter, Herkunft und Geschlecht. Die Newcomerin kann dabei frischen Wind bringen und der alte Hase aus der Erfahrung schöpfen.

Sie brauchen einen fähigen Moderator

Vor allem wenn Sie ein neues und sehr unterschiedliches Team für das Brainstorming haben, kann eine gute Moderation viel ausmachen. Der Moderator hat die Aufgabe, sich um die Funktionsfähigkeit zu kümmern. Er ist für alle Rahmenbedingungen verantwortlich, schaut, dass sich alle im Team wohl und berücksichtigt fühlen und muss die Kreativität aller zum Ziel steuern.

Dazu muss er Kreativität anregen. Er muss die Gruppe gut und effizient leiten. Er muss die Gruppendynamik steuern und braucht die nötige Menschenkenntnis.

Die richtige Atmosphäre

Es gibt keine größeren Kreativitätskiller als Stress und Kritik. Stellen Sie sicher, dass der Brainstorm nicht zwischen Tür und Angel stattfindet. Gehen Sie an einen Ort, der fernab von Alltagsstress ist und an dem Sie in ruhe kreativ sein können. Oft ist es auch sinnvoll, mit ein paar Übungen die Gruppe abzuholen und auf die kreative Phase einzustimmen. Sorgen Sie auch für ausführliche Pausen und das leibliche Wohl. Mit Unterzucker und Durst lässt sich nur schwer kreativ werden. Auch ein schöner Raum mit ansprechenden Bildern und schöner Architektur kann schon Wunder wirken.

Augenhöhe

Wenn der Chef an einem Brainstorming beteiligt ist, herrscht ein anderer Wind. Die Teilnehmer sind zurückhaltend, wollen nicht negativ auffallen und versuchen positiv herauszustechen. Dieser Effekt kann sich negativ auf das Ergebnis auswirken. Es macht Sinn, wenn alle sich auf Augenhöhe begegnen, auch wenn das heißt, den Chef für die erste Phase zum Kaffeetrinken zu schicken. Eben so ist es wichtig, alle aktiv einzubinden und niemanden auszugrenzen.

Die richtigen Regeln

Wenn Menschen zusammenkommen, sind sinnvolle regeln ein Muss. Es hilft, Regeln, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, wie beispielsweise den anderen ausreden zu lassen, nochmals gemeinsam mit der Gruppe durchzugehen und diese dann auch sichtbar festzuhalten. Gemeinsam erarbeitete Regeln werden von der Gruppe eher akzeptiert und geachtet.

Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber hier nochmal die wichtigsten Gruppenregeln im Überblick:

  • Andere ausreden lassen
  • In Ruhe zuhören
  • Niemanden verbal angreifen
  • Sich nicht über andere lustig machen
  • In der kreativen Phase keine Kritik an Beiträgen äußern

Die Fragestellung

Die genaue Formulierung der Fragestellung hat großen Einfluss auf den Verlauf des Brainstormings. Mit einer gezielten Frage können Sie die Kreativität kanalisieren und zu einem konkreten Ergebnis bringen, oder durch eine schlechte Frage für Verwirrung sorgen. Wählen Sie die Fragestellung mit Bedacht und testen Sie die Frage anhand von zwei oder drei Versuchspersonen auf Verständlichkeit. Dabei ist darauf zu achten, die Frage positiv zu formulieren. Der Mensch neigt dazu, negative Formulierungen falsch zu verstehen.

Ergebnis durch Fokus

Zunächst ist es wichtig, Kreativitätsphase und Evaluierung/ Kritik zu trennen. Beim Brainstorming gibt es keine Denkverbote, (fast) alles ist erlaubt. Erst im Anschluss wird die Idee ausgewertet. „Think big“ oder „Thinking out of the box“ sind geflügelte Worte, allerdings mit einem hohem Wahrheitsgehalt. Sie können anschließend immer noch auf das realistische heruntergebrochen werden. Es kann auch hilfreich sein, nach einer Pause, das „Big Picture“ zu suchen und in die Vogelperspektive zu wechseln.  

Das richtige Tool

Es ist wichtig, die richtigen Werkzeuge beim Brainstormen zu verwenden. In der kreativen Phase geht es darum, schnell alle Beiträge zu erfassen. Danach müssen diese verwaltet, erweitert und verteilt werden. Ein geeignetes Tool hierfür ist iMapping. Mit iMapping können schnell neue Inhalte hinzugefügt werden. Diese können dann im Anschluss erweitert, vernetzt und verwaltet werden. Auch das Teilen der Ergebnisse ist mit der PDF Exportfunktion möglich.

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Vergessen Sie die Solo-Künstler nicht

Viele Menschen brauchen die Gruppe und den geistigen Funkenflug mit anderen, um kreativ zu sein. Doch es gibt auch viele „Solo-Künstler“, die lieber im stillen Kämmerlein über ihren Ideen brüten. Und manche von uns gehören zu beidem gleichzeitig. (Dieser Wechsel zwischen Nähe und Distanz ist übrigens typisch für Kreative.) Zudem fällt es vielen eher schüchternen Menschen oft schwer, sich lautstark in einer Gruppe zu äußern und für ihre Meinung zu kämpfen. Auch hier hilft ein sogenanntes Solo-Brainstorming. Dafür gibt es Methoden wie das Brainwriting. Oder Sie lassen die Leute eine bestimmte Zeit allein nach Ideen suchen und sammeln diese dann beispielsweise in einem Collective Notebook.

Zähne putzen

Die besten Ideen kommen uns unter der Dusche oder beim Zähneputzen, nämlich dann, wenn wir darüber geschlafen haben und unsere Gedanken frei sind von Zwängen des Alltags. Darüber schlafen hilft ebenfalls. Manchmal geht der Brainstorm im Schlaf einfach weiter. Die Ideen sollten dann morgen rasch notiert werden, sonst werden sie schnell wieder vergessen.

Ideenfindung mit Kreativitätstechniken

Geschrieben von Heiko Haller am in deutsch, Kreativität

Wenn ich nicht für iMapping arbeite, bin ich oft an Unis und in Firmen unterwegs und helfe Leuten dabei, Innovationen zu schaffen und kreativ zu sein. Und dafür gibt es eine ganze Reihe von Methoden, Techniken und Werkzeugen, angefangen bei kleinen Regeln, die kreatives Arbeiten ermöglichen über Methoden und die passenden Werkzeuge wie Brainstorming, Mind Mapping oder iMapping, bis hin zu Konferenz-Formaten wie BarCamps und Open Spaces sowie ganzen Innovationsprozessen wie dem Design Thinking.
Manche Menschen behaupten von sich „Ich bin nicht so kreativ”. Ich habe aber die Erfahrung, dass alle Menschen kreativ sein können. Es ist eher eine Frage des Modus. Kreativität ist eine Art zu denken: problemlösend, assoziativ, divergent. Was das bedeutet, wie man diesen Modus systematisch herbeiführen kann und welche Werkzeuge es dafür gibt, darum geht es im Folgenden. Heute möchte ich meinen Methoden-Werkzeugkoffer öffnen und ein paar der Prinzipien und Methoden vorstellen, die die Kreativität fördern.

 

Ideen entwickeln

Frau mit DenkblaseMethode: Brainstorming

Die bekannteste und einfachste Methode zur Ideenfindung ist das Brainstorming: Man setzt sich zusammen und entwickelt gemeinsam neue Ideen, die man sofort mit den anderen Teilnehmenden teilt. Aber Achtung: Das wilde Zusammenwerfen von Ideen bringt’s nur dann, wenn gewisse Regeln eingehalten werden, und die kennen die wenigsten:

Die folgenden Regeln und Prinzipien gelten für alle der Methoden

Regel: Keine Kritik!

Es ist essenziell, dass in der Phase der Ideenfindung keine Kritik an den Ideen oder den Teilnehmern geäußert wird, denn das versetzt sie in einen defensiven Zustand und dort ist man in der Regel nicht kreativ. Klar, irgendwann müssen die neuen Ideen auch bewertet werden, aber alles zu seiner Zeit. Während die Ideen sprudeln sollen, bloß kein „Aber“ – sondern allenfalls ein „Ja! Und …“.

Regel: Verrückte Ideen sind willkommen!

Sie erweitern den Suchraum. Um die Kreativität zu fördern, sollte man sich in den Kreativphasen keinesfalls auf realistische Ideen beschränken. Wilde, verrückte Ideen sollen ausgesprochen werden, auch wenn sie selbst nicht umgesetzt werden können: Oft bringen sie einen auf andere Ideen, auf die man sonst nicht gekommen wäre.

Regel: Kurz fassen!

Anstatt eine Idee detailliert auszuarbeiten und zu beschreiben geht es in der Phase der Ideenfindung erstmal darum, viele Ideen anzureißen. Bringen Sie den Kern der Idee rüber und weiter geht’s.

Regel: Je mehr desto besser!

Hier geht ausnahmsweise mal Quantität über Qualität. Ist eine Idee erstmal geboren: Raus damit! Verbessern kann man sie später noch. Zu langes Nachdenken bringt einen in den falschen Modus. Je mehr Ideen gesammelt werden, desto höher ist die Chance, dass eine gute dabei ist.

Prinzip: Auf den Ideen anderer aufbauen!

Brainstorming ist ein Gruppenprozess. Es geht nicht darum, wer welche Idee hatte. Die Ideen befruchten sich gegenseitig. Manchmal besteht die beste Idee nur aus einer kleinen Abänderung einer anderen. [Später mehr dazu].

Regel: Bei der Sache bleiben.

Wenn man den Gedanken allzu freien Lauf lässt, kann es passieren, dass man vom Thema abkommt. Wenn man das bemerkt, sollte man ohne Schuldgefühl wieder zur eigentlichen Frage zurückkehren.

Regel: Ausreden lassen.

Eins nach dem anderen. Durcheinander reden bringt Stress, unterbricht den Fluss und Weniger dominante Teilnehmer kommen oft nicht zu Wort.

Hier kommen wir auch schon zu einem Nachteil des klassischen Brainstorming: Selbst wenn man sich ausreden lässt, gibt es oft kaum Redepausen zwischen den Ideen und es kommen nicht immer alle zu Wort. Außerdem kann natürlich auch das Warten und Anhören der Anderen den eigenen Fluss abwürgen. Abhilfe schafft die nächste Methode:

Methode: Brainwriting

Beim Brainwriting gelten die selben Regeln wie beim Brainstorming. Allerdings werden die Ideen nicht ausgesprochen sondern aufgeschrieben. Bewährt haben sich hierfür Moderationskärtchen oder Haftnotizen im Format 7×12 cm. Jede Idee kommt auf ein eigenes Kärtchen. Man schreibt am besten mit einem mitteldicken Stift (z.B. Stabilo 68) zwei bis max. 3 Zeilen. Dann legt man das Kärtchen in die Mitte des Tisches zu den Kärtchen der anderen. Sobald der eigene Gedankenfluss stockt, liest man sich die Ideen der anderen durch bis die nächste Idee kommt.

Vorteile: Auch die stillen Teilnehmer kommen zu Wort. Und manchmal sind deren Beiträge besonders wertvoll, allein schon weil sie so selten gehört werden.

Außerdem kann man so selbst steuern, ob man gerade den eigenen Gedanken freien Lauf lässt, oder sich durch die Ideen der anderen inspirieren lässt. Und am Ende sind alle Ideen zur weiteren Verarbeitung schon aufgeschrieben.

Leute schreiben Klebezettel auf dem Tisch

Prinzip: Im Flow bleiben

Am kreativsten ist man, wenn man es schafft im Flow zu bleiben. Dafür ist es wichtig, sowohl Stress (Überforderung) als auch Langeweile (Unterforderung) aus dem Weg zu gehen.

Prinzip: Rekombinieren

Das meiste Neue ist aus Altem zusammengesetzt. Eine kreative Lösung besteht meist nicht darin, etwas grundlegend neues zu erfinden, sondern besteht bei genauerem Hinsehen aus alten Teilen oder Prinzipien, die auf eine neue Art und weise zusammengesetzt wurden. Die Kunst ist es, von den vielen theoretischen Möglichkeiten eine Kombination zu finden, die besonders gut auf das Problem passt. Apple hat z.B. weder den mp3 Player noch das Smartphone noch das multi-touch Display erfunden, und doch waren der iPod und das iPhone revolutionär, weil sie die richtigen bereits erfundenen Technologien im richtigen Moment auf die richtige Weise kombiniert haben (und das auch noch in gutaussehend). Bei der Kreativität ist abgucken und weiterdenken von bestehenden Ideen also ausdrücklich erwünscht.

Methode: Mind Mapping

Wenn man zum Brainstormen keine Gruppe parat hat, deren Ideen sich gegenseitig befruchten könnten, kann man sich einige der förderlichen Effekte auch allein zunutze machen, in dem man z.B. eine Mind Map macht, in der man seine Ideen festhält. Dabei schreibt man zunächst alle Ideen als Äste der Mindmap auf, und dann alle weiteren Ideen, die einem zu bestehenden Ideen kommen als abzweigende Äste dazu. So entsteht ein Geäst von Ideen, die aufeinander aufbauen. Wenn man nicht weiter weiß, lässt man seinen Blick über das bereits gesammelte schweifen und sich davon inspirieren.
Diesen Effekt kann man freilich auch fürs Brainstormen in der Gruppe nutzen, z.B. indem ein Protokollant alle Ideen in eine Mindmap einfängt und diese für alle sichtbar an die Wand projiziert wird.

Prinzip: Divergentes Denken

Diese Art, mit Mindmaps zu visualisieren fördert das divergente Denken, also das vermehren von Ideen, mit vielen Varianten.

Prinzip: Visualisieren!

Wenn man die Zwischenprodukte beim Brainstorming visualisiert, entlastet man das Arbeitsgedächtnis und ermöglicht es, Struktur und Übersicht zu sehen. Außerdem fördert man damit ganzheitliches Denken und die Kreativität im allgemeinen. In Skizzen, Symbolen und Diagrammen lassen sich manche Ideen besser auf den Punkt bringen als mit reinem Text.

Ideen Weiterverarbeiten

Hat man nun in der Kreativphase viele Ideen gesammelt, geht es im nächsten Schritt darum, diese zu strukturieren und zu bewerten, um systematisch die besten davon weiterverfolgen zu können. Dazu später mehr, aber eins kann ich schon verraten: Fürs Strukturieren hat sich das iMapping Tool ganz besonders bewährt. Und wenn man die Ideen schon während des Brainstorms in einer iMap gesammelt hat, entfällt der lästige Wechsel zwischen verschiedenen Werkzeugen. Hier kann man es kostenlos herunterladen.

Einsatzgebiete von Wissenslandkarten

Geschrieben von Chris Baisch am in deutsch, Persönliches Wissensmanagement

Wissenslandkarten, wie sie z.B. mit dem iMapping Tool erstellt werden können, werden in den verschiedensten  Bereichen eingesetzt. Hier eine Übersicht:

Wissenslandkarten im Projektmanagement

Ergänzend zu einem Gantt Chart, können wichtige Einflussfaktoren, verantwortliche Personen und Zusatzinformationen in einer Wissenslandkarte verwaltet und gemanagt werden.

Wissenslandkarten zur Prüfungsvorbereitung

Ein Fach in der Schule, oder die Klausur in der Uni wollen gut vorbereitet werden. Um nichts klausurrelevantes zu verpassen, lohnt es sich, den Stoff gezielt zu managen.  

In Büchern oder Präsentationen wird das Wissen linear dargeboten. Im Gedächtnis jedoch ist es vernetzt gespeichert. Darum kann man seinen Lernerfolg steigern, indem man den Prüfungsstoff visuell aufbereitet, und dabei Zusammenhänge und die Struktur des Stoffes abbildet.

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Übersicht über Hausarbeit behalten mit Wissenslandkarten

Hausarbeiten im Studium oder in der Ausbildung können schnell ausufern. Und viele verzweifeln, weil sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Hier hilft es vielen, die Inhalte Visuell zu strukturieren.

Kontakte und Beziehungen verwalten mit Wissenslandkarten

Vom Stammbaum über Familienbeziehungen bis zur Kontaktverwaltung, wenn es darum geht einen Überblick über Beziehungen zwischen Menschen oder Organisationen zu bekommen, helfen insbesondere Wissenskarten weiter, die nicht nur die Beziehungen abbilden können, sondern auch mit größeren Karten noch gut umgehen können.   

Visuelle Geschäftsprozessmodellierung

Auch Prozesse aller Art lassen sich mit Visuellen Karten abbilden. Einflussfaktoren, Bedingungen und Abläufe lassen sich schnell und effizient erstellen und verwalten.

Unterrichtsmaterial Übersichtlich Verwalten

Um den überblick über alle Klassen, Arbeitsblätter und Fächer zu behalten, verwenden Lehrer Wissensmanagement-Methoden um gezielt ihren Unterricht vorzubereiten und ihre Lehre stetig zu verbessern. Auch hier können Wissenslandkarten den nötigen Überblick bieten.

All diese (und noch viel mehr ;) Anwendungsfälle hatten wir bei der Entwicklung des [iMapping Tools] im Kopf. Wenn Sie ausprobieren wollen, ob eine Wissenslandkarte auch für Ihren Bereich hilfreich ist (wovon wir stark ausgehen),  können Sie das iMapping Tool hier kostenlos herunterladen.

Und: Berichten Sie uns doch, von Ihrer Wissenslandkarte oder schicken Sie uns ein Exemplar – wir freuen uns über jedes Feedback!

Wenn Ihnen iMapping gefällt, folgen Sie uns auf Facebook!

Persönliches Wissensmanagement?

Geschrieben von Chris Baisch am in deutsch, Persönliches Wissensmanagement

Was ist eigentlich persönliches Wissensmanagement?

Das persönliche Wissensmanagement ist ein Teilbereich des Selbstmanagements. Ziel ist es, Wissen zu strukturieren, Erlerntes übersichtlich darzustellen und vor allem schnell und zuverlässig wiederzufinden. Königsdisziplin ist, Zusammenhänge Aufzuzeigen und den Überblick nicht zu verlieren. Vorteil eines guten Wissensmanagements kann sein, dass einmal erarbeitete Inhalte schnell wiedergefunden werden. Es muss nicht alles im Kopf behalten werden.

Wichtig beim persönlichen Wissensmanagement ist es, die richtigen Tools mit den passenden Methoden zu verbinden. Einen Überblick gibt dieser Artikel.

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Funktionen von persönlichem Wissensmanagement

Auf der eigenen Wissenslandkarte können persönliche Ziele, Kompetenzen, Lerninhalte, soziale Beziehungen, Prozesszusammenhänge oder Projekte eingefügt, strukturiert und verwaltet werden.

Ziele

Wissen festhalten:

Inhalte aus dem Internet, aus Büchern, Gesprächen oder schlicht dem Gedächtnis sind schnell in Word, Excel oder einfach auf Papier festgehalten. Hier macht es Sinn, das Wissen direkt in einem Medium zu speichern, in dem man das Wissen auch erweitern und verwalten kann.

Wissen verwalten:

Das so festgehaltene Wissen muss nun verwaltet werden. Hier gibt es eine Vielzahl hilfreicher Software. Während im gruppenbezogenen Wissensmanagement Wikis zum Einsatz kommen, ist im persönlichen Umfeld der aufwand für ein Wiki oft zu groß. Ordnerstrukturen auf dem PC oder Mac sind hierbei Die wahrscheinlich häufigste aber auch chaotischste Form des persönlichen Wissensmanagements. Diese Art der persönlichen Wissensverwaltung erlaubt bietet nur bedingt Überblick und Beziehungen zwischen den Objekten können nur schwer hergestellt werden.

 

Klassischerweise sind Stift und Papier eine bekannte aber nicht sehr zeitgemäße Methode, die oft zu einem heillosen Durcheinander führt. Heute gibt es zahlreiche Software und Tools, die beim Brainstorming, Mindmapping oder bloßen speichern von Wissen helfen. Diese zielen aber oft nur auf spezielle Kreativitätstechniken ab und stoßen schnell an ihre Grenzen. Eine umfassende Lösung hierfür bietet das iMapping Tool.

Strukturieren

Es gilt die Devise, wenig wissen ist schnell strukturiert und mit der Menge an Inhalten steigt auch der Bedarf an Struktur. Um später eine schnelle Suche zu erleichtern ist eine gute Strukturierung sehr hilfreich.

Markieren

Besondere Inhalte sollten Markiert werden. Bei visuellen Werkzeugen empfiehlt sich vor allem die Verwendung von Farben. Um die Farben auch nach einer gewissen Zeit noch ordnen zu können, kann es sinnvoll sein eine Farblegende Anzulegen. Diese könnte wie folgt aussehen:

  • Blau: ergänzende Informationen
  • Grün: Status einer Aufgabe ist noch ok, Interessante Inhalte
  • Orange: Status der in nächster Zeit wichtig wird
  • Rot: Dringende und wichtige Inhalte, hohe Priorität
  • Grau: noch nicht zugeordnete Inhalte
  • Weiß: Randnotizen

 

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Verändern:

„Man lernt nie aus.“ Dieses Sprichwort sollte sich auch in Ihrem persönlichen Wissensmanagement niederschlagen. Ihre Wissenslandschaft ist demnach einer ständigen Veränderung unterzogen und sie sollten darauf achten, dass ihr Wissensmanagement-System dies auch zulässt.

Beziehungen und Zusammenhänge

Das spannende an Wissen ist, dies zu verknüpfen und Zusammenhänge zu erkennen. Egal ob eine Kennzahl im Controlling sich auf verschiedene Produktionsbereiche bezieht oder Menschen Freunde in unterschiedlichen Bereichen haben oder Ihre persönlichen Ziele von verschiedenen Faktoren abhängen. Ihr Wissensmanagement solle es ermöglichen diese Zusammenhänge aufzuzeigen.

Aufbewahrung und Wiederfinden

Leider hat der Mensch kein Gedächtnis wie eine Festplatte. Wir müssen Wissen mühsam lernen und vergessen es oft schneller, als uns lieb ist. Für das persönliche Wissensmanagement ist es daher wichtig, dass einmal erfasstes Wissen, mit all seinen Zusammenhängen wieder gefunden wird und nicht verloren geht.

All diese (und noch viel mehr ;) Anwendungsfälle hatten wir bei der Entwicklung des iMapping Tools im Kopf. Wenn Sie für Ihr persönliches Wissensmanagement die Vorteile des Visualisierens erschließen wollen, können Sie das iMapping Tool hier kostenlos herunterladen.

iMapping als Business Model Canvas Tool

Geschrieben von Chris Baisch am in deutsch, usecase

Das Business Model Canvas (BMC) hat sich zum Mittel der Wahl entwickelt, wenn es darum geht Geschäftsmodelle zu skizzieren. Mit dieser Methode können Ideen visualisiert und getestet werden. Viele Experten sind mittlerweile sogar der Meinung, das Business Model Canvas kann den veralteten Business Plan vollständig ersetzen. Alexander Osterwalder hat die Methode entwickelt und in seinem Buch „Business Model Generation“ beschrieben. Es ist das Handbuch für Startups, Gründer und Entrepreneure.

Die Methode basiert auf neun Feldern, zu denen sich der Visionär der neuen Idee gedanken machen muss.

Obwohl der Business Model Canvas ursprünglich als Papiervorlage entwickelt wurde, hat es sich bewährt, zumAusfüllen und Präsentieren geeignete Software zu verwenden, wie z.B. das iMapping Tool. Darin sieht das dann erstmal so aus:

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Deine eigene leere Business Model Canvas Vorlage findest kannst Du hier herunterladen.

Die Folgenden Punkte erklären die Einzelnen Felder und geben hilfestellung beim Ausfüllen.

Customer Segments und ZIELGRUPPEN
Wer profitiert von unserem Produkt und welche Kunden sind für uns besonders wichtig?
Kunden sind das Herzstück eines jeden Unternehmens. Diese genau zu identifizieren und zu beschreiben ist sinn des ersten Feldes. Das Unternehmen kann auch unterschiedliche Kundengruppen bzw. deren spezifische Bedürfnisse und Verhaltensweisen definieren.

Value Propositions und KUNDENNUTZEN
Welchen Nutzen hat unser Angebot für die Kunden und welche Kundenprobleme lösen wir mit unserem Produkt?
Der Mehrwert den das Start-up Bietet, ist Grundlage für Nachfragen. Das Wertversprechen definiert den Nutzen des Produkts eines Unternehmens für seine Kunden. Dieser kann auch für verschiedenen Zielgruppen unterschiedlich sein.

Channels und VERTRIEBSKANÄLE
Wie kann ich den Kunden erreichen und wo über welchen weg kann ich mein Produkt verkaufen?
Dieser Teil beschreibt über welche Kanäle ein Unternehmen mit den Kunden kommuniziert und wie das Produkt zum Kunden gelangt.
Die Schnittstellen zwischen den Kunden und dem Unternehmen reicht vom E-Commerce bis zum Persönlichen Verkauf und wollen mit Bedacht gewählt werden. Sie haben neben den jeweiligen Vor- und Nachteilen vor allem einfluss auf die Kundenzufriedenheit.

Customer Relationships und KUNDENBEZIEHUNGEN
Wie gewinne ich Neukunden und wie Binde ich sie an mich? Will ich meinem Kunden persönlich oder automatisiert begegnen?
Hier wird die Beziehung beschreiben, die ein Unternehmen zu einem Kundensegment hat. Der Gründer muss sich Klaren darüber sein, welche Beziehung es zu den einzelnen Kundensegmenten geben soll.

Revenue Streams und ERLÖSQUELLEN
Für welche Leistungen sind Kunden wirklich bereit zu zahlen? Die Einnahmequellen des Unternehmens pro Kundensegment wir hier beschreiben. Wenn die Kunden das Herz eines Geschäftsmodells sind, so sind die Einnahmequellen die Blutbahnen. Jede Einnahmequelle kann dabei ein unterschiedliches Pricing haben.

Key Resources und SCHLÜSSELRESSOURCEN
Welche Ressourcen egal ob physischen, menschlichen und finanziellen sind wichtig?
Als Gründer ist man oft auf wichtige aber meist knappen Ressourcen angewiesen. Sich rechtzeitig darüber klar zu werden um welche es sich dabei handelt ist das Ziel dieses Feldes.

Key Activities und SCHLÜSSELAKTIVITÄTEN
Welche großen Aufgaben Stehen an und was sind Meilensteine?
Um das Wertversprechen zu verwirklichen sind bestimmte, zentrale Aufgaben notwendig. Die Entwicklung einer App, eine neue Lösungen für den Kunden. Was sind wichtige Tätigkeiten um dieses Start-up am Leben zu halten?

Key Partnerships und SCHLÜSSELPARTNERSCHAFTEN
Wer kann uns helfen, schneller ans Ziel zu kommen? Wer kann dinge besser als wir selbst, ist aber kein Konkurrent?
Gerade für Start-ups machen strategische Partnerschaft mit Nicht-Konkurrenten, Lieferanten oder Service Providern Sinn. Mit dem Ziel Risiken zu reduzieren oder Skalierbarkeit zu gewährleisten.

Cost Structure und KOSTENSTRUKTUR
Welche Key Activities, Resources und Partnerships verursachen kosten und wie hoch sind diese? Was ist die wichtigste aufgabe und was kostet sie?
Hier geht es darum die wichtigsten Kostenpunkte zu identifizieren. Die Kostenstruktur kann aufschluss über den Finanzierungsbedarf geben und es ermöglicht das Finanzielle Risiko besser zu kalkulieren.

Und so sieht das dann z.B. in ausgefüllt aus:

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Das Business Model Canvas mit iMapping
mit dem Download der BMC Map und der kostenlosen Version von iMapping, könnt ihr schnell und unkompliziert eure Canvas erstellen und weiterentwickeln. Schnell flexibel und übersichtlich. Wir freuen uns auf euer Feedback.

Version 1.2.2: Weitere kleine Fehler ausgemerzt

Geschrieben von Heiko Haller am in deutsch, releases

Seit heute ist Version 1.2.2 des iMapping Tools verfügbar, in noch einige kleinere Fehler behoben sind:

  • Wenn man in Version 1.2.1 auf den Hintergrund der Map doppelklickte, gab es einen Fehler. Der ist wieder weg.
  • Der „Datei-Link anlegen“-Dialog funktionierte doch noch nicht immer. Jetzt schon.
  • Beim Exportieren wird die Dateiendung automatisch angehängt.
  • Die .jar Version läuft nun auch auf Macs.

Als registrierte(r) Nutzer(in) haben Sie bereits einen Update-Link zugeschickt bekommen. Für alle neuen gibt es hier die kostenlose Version zum Download.

Kleine Fehler behoben in Version 1.2.1

Geschrieben von Heiko Haller am in deutsch, releases

Seit heute ist Version 1.2.1 des iMapping Tools verfügbar, in der einige kleinere Fehler behoben sind:

  • Wenn man einen Pfeil doppelklickt, landet man jetzt wieder beim Kärtchen am anderen Ende des Pfeils. Das funktioniert in beide Richtungen und war in einer der letzten Versionen kaputt gegangen.
  • In seltenen Fällen konnte es vorkommen, dass ein Kärtchen beim Verschieben ganz woanders landete und damit nicht nur den Nutzer sondern auch das Layout der obersten Ebene durcheinandergebracht hat. Damit ist jetzt Schluss.
  • Wenn man eine Datei exportiert, stehen keine unerwünschten zusätzlichen oder Sonderzeichen im vorgeschlagenen Dateinamen.
  • Dateien lassen sich nun auch auf Windows wieder per Rechtsklick und „Datei-Link anlegen…“ verlinken. Das war in Version 1.2.0 kaputt gegangen. Danke an die Nutzer, die uns darauf hingewiesen haben!

Und alle, die es in der Sommerpause nicht mitbekommen haben: Das iMapping Tool kann seit Version 1.2.0 jetzt auch Maps exportieren. Als PDF-Dateien oder SVG Grafiken.

Als registrierte(r) Nutzer(in) haben Sie bereits einen Update-Link zugeschickt bekommen. Für alle neuen gibt es hier die kostenlose Version zum Download.

iMaps als PDF oder SVG exportieren (iMapping Tool Version 1.2)

Geschrieben von Heiko Haller am in deutsch, documentation, releases

Sie möchten einen Teil Ihrer iMap jemandem schicken, der das iMapping Tool nicht besitzt?

Sie möchten Ihre iMap auch auf dem Smartphone dabeihaben?

Sie möchten ein Diagramm, dass Sie im iMapping Tool erstellt haben ins Netz stellen?

Dies alles ist nun möglich: Mit der Version 1.2 erlaubt das iMapping Tool, iMaps oder Ausschnitte im PDF-Format zu exportieren – oder im SVG Format. Und zwar in Vektorqualität: Das heißt, Sie können auch in die exportierte iMap tief hineinzoomen, ohne dass etwas pixelig wird.

Hier ein Beispiel – Benutzen Sie die Zoomfunktion Ihres Browsers:

Beispiel eines SVG Exports aus einer iMap

Beispiel eines SVG Exports aus einer iMap

Und hier der selbe Ausschnitt als PDF zum Download.

Welches Format eignet sich wozu?

PDF

Zum Weitergeben, Archivieren, später Ausdrucken oder zum Einfügen in PowerPoint oder andere Programme ist für gewöhnlich PDF das geeignetste Format.

Sie finden den PDF Export im Datei-Menü oder mit der Tastenkombination Ctrl+Umschalten+P.

SVG

Das „Scalable Vector Graphics“ Format eignet sich am besten, wenn die exportierte Map entweder in eine Webseite eingebunden werden soll (wie oben) oder zum Weiterverarbeiten in einem (Vektor-)Grafikprogramm.

Sie finden den SVG Export im Datei-Menü.

Mit Pfeilen oder ohne?

Wie auch beim Drucken, werden die Pfeile auch im Export nur dann dargestellt, wenn „Alle Pfeile anzeigen“ aktiviert ist. Diese Option finden Sie im Menü „Ansicht“.

Anmerkung [update]

In der inoffiziellen .jar Version, die u.a. auf Linux Systemen eingesetzt wird, funktioniert der PDF-Export leider nicht zuverlässig, insbesondere wenn Grafiken im Export enthalten sind (der Export bricht dann mit einer Fehlermeldung ab). Der SVG-Export ist davon nicht betroffen.

Neue Version herunterladen

Die hier beschriebenen Export-Funktionen sind ausschließlich in der Vollversion des iMapping Tools enthalten, die sie hier erwerben können.

Wenn Sie bereits Eigentümer einer Lizenz sind, erhalten Sie dieses Update (incl. aller weiteren für ein Jahr) zum reduzierten Update-Preis (99,– € für die Erneuerung der Profesional-Lizenz, 29,– € für die Standard Version). Nutzen Sie dafür einen der download-Links, die sie per Mail erhalten haben.

Doch auch für die kostenlose Ausgabe lohnt sich ein Update auf Version 1.2 des iMapping Tools: Das Anklicken von Datei- und Web-Links ist ab jetzt nicht mehr beschränkt. Sie erhalten sie im Downloadbereich.

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